Frauenhilfe Höxter

Das neue Team: Elke Maletz, Doris Laatsch, Gabriele Rehrmann, Birgit Großkopf, Uta Lechner

Seit Januar 2020 habe ich, mit einem neuem Team, die Frauenhilfe übernommen. Meine Vorgängerin, Frau Renate Rathske, leitete die Frauenhilfe in Höxter über 21 Jahre. Wir sagen Ihr und ihrem Team: Danke!

Immer wieder werde ich gefragt, was denn eigentlich die Frauenhilfe ist. Meine Gedanken dazu möchte ich so formulieren:

F -  Frauen für Frauen !

R -   regional verbunden.

A -   Andacht ,aktuell, aktiv in der Gemeinde!

U -  Unterhaltung! (Kaffee trinken) Tagesreise

E -   Ehrenamt, engagiert, ermutigt

N -  Neues erfahren

H -  Handeln

I -   interessant, Ideen(neue)

L -   lebendige Gemeinschaft, Lieder

F -   Freundinnen treffen, feiern

E -  evangelisch, aber offen für alle Konfessionen

Ca.40 Frauen treffen sich immer am 1. Mittwoch im Monat um 15.00 Uhr für zwei Stunden im Gemeindehaus in der Brüderstraße 9. Schauen Sie einfach mal vorbei. Bringen Sie doch ihre Nachbarin mit. Sie sind alle herzlich eingeladen. Da wir auch immer Kaffee trinken und Kuchen essen, brauche ich Ihre Anmeldung. Sie erreichen mich unter der Telefonnummer: 05271/6923708

Ihre Elke Maletz

Zur Geschichte

Die Frauenhilfe Höxter wird im Jahr 1919 von  Pastor Philipps und Frau Dr. Zilla Haarmann, der Frau  des amtierenden Bürgermeisters gegründet.

Sie riefen die evangelischen Frauen in Höxter zusammen, um in der schweren Nachkriegszeit den bedrängten Menschen zu helfen. So schlug die Geburtsstunde der Frauenhilfe in unserer Stadt.

In einer alten Chronik findet man die Namen der damaligen Leiterinnen, die unserer Faruenhilfe ihr Gepräge gaben: Frau Hornkohl, Frau Vespermann und Fräulein Kasten.

In den ersten 20 Jahren seit der Gründung der Frauenhilfe Höxter festigt sich die Gemeinschaft der Frauen. In regelmäßigen Rhythmus kommt eine ständig wachsende Zahl von Frauen zu den Vereinsabenden im Haus Neue Straße13 zusammen. Neben der Andacht stehen Besprechungen über notwendige Aufgaben im Mittelpunkt der Frauenhilfsstunden. Schon bald kristallisieren sich die Schwerpunkte der Arbeit der Frauenhilfe in der Gemeinde und für die Gemeinde heraus.

Auch in Höxter stehen vor allen Dingen die diakonischen Aufgaben in Vordergrund u.a. die Unterstützung Bedürftiger und die Mütterhilfe durch Mittagstisch, Lebensmittel, Milch und Säuglingswäsche. So blickt die Frauenhilfe Höxters schon in den Anfängen über eigene Ortsgrenzen und Lebensstände hinaus und öffnet sich für Belange, Nöte und Sorgen der Frauen in aller Welt. Auch hier soll Hilfe abgeboten werden. Bis 1978 ist ein brieflicher Kontakt mit Missionsschwester in der Chronik dokumentiert. Heute setzt sich diese Arbeit durch Übernahme von Patenschaften im Rahmen des Kindernothilfeprogramms fort.

Die Jahre 1939-1963 der Frauenhilfe sind eng mit den Namen „ Schloemanns „

verbunden und von deren jahrelanger und treuer Arbeit geprägt.

Im Jahr 1939 übernahm Frau Schloemann die Leitung der Frauenhilfe Höxter. Zusammen mit ihrem Mann ,Pfarrer Schloemann, führte sie die Frauenhilfe durch die schweren Jahre, die der 2.Weltkrieg mit sich brachte. Sie verstand es, die Frauenhilfe auch in dieser Zeit zusammenzuhalten.

Die Jahre 1964 bis 2015: Die Frauenhilfe in Höxter war im Laufen der Zeit zu einem „riesigen Heer dienstbarer Geister“ herangewachsen.

Im Petrifeld hatte sich längst unter Pfarrer Ihssen und seiner Frau ( 1951-1958 )

und danach Pfarrer Schmalhorst und seiner Frau (1958 -1970 )eine eigenständige Frauenhilfsgruppe gebildet. Auch in Lüchtringen  ( seit 1949 ) und Fürstenau ( seit 1958 ) gab es eigenständige Gruppen. Ebenso in Albaxen, Stahle und Lütmarsen.

Seit 1964 gab es in der Kernstadt Höxter drei selbständige Frauenhilfsgruppen. Diese Leiterinnen der Gruppen sind aus der Chronik zu entnehmen:

Frauenhilfe Kilianibezirk

Frau Lienenklaus bis 1970,        Pfarrer Hartlieb und Frau von Wehrden bis 1978

Frau Pannkoek    bis 1986,           Frau von Wehrden bis 1987

Frau Pfarrerin Birgit Möhrke-Schreiner bis  1998

Frauenhilfe Marienbezirk

 Pastorin Hartmann ( Bis 1970 ) Fräulein Arnzt (1970) und seitdem Pfarrer Scharffetter mit seiner Frau

Frauenhilfe Petribezirk

Frau Nelle  ( bis 1983 ) und seitdem Frau Voget

1998 übernahm Frau Renate  Rathske die Frauenhilfe Kiliani. Später kam der Marienbezirk hinzu. Durch den Ruhestand von Pfarrer Voget  kam die Frauenhilfe Petri in den Kilianibezirk .

 2019 konnte die Frauenhilfe auf ein hundertjähriges Bestehen zurückblicken!

In der  Kernstadt Höxter gibt es jetzt nur noch eine Frauenhilfe.