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„Afrika an der Weser“ – ein Gottesdienst, der nachklingt
Schon die Lieder, viele davon aus dem Weltgebetstagsgottesdienst bekannt, sorgten für eine fröhliche und zugleich besondere Stimmung. „Das war heute mal etwas ganz anderes“, war anschließend von mehreren Besucherinnen und Besuchern zu hören. Andere schwärmten von der Atmosphäre direkt am Wasser: „Hier an der Weser zu sitzen, zu singen und Gottesdienst zu feiern – das hat einfach gepasst.“
In Gedanken ging es von der Weser aus auf eine Reise nach Afrika. Dabei stand nicht das Trennende im Mittelpunkt, sondern das, was Menschen über Länder und Kontinente hinweg verbindet: die Sehnsucht nach Frieden, nach Gemeinschaft, nach einem guten Leben – und der gemeinsame Glaube.
Ein Satz aus der Predigt blieb vielen besonders im Gedächtnis: „Rückt ein bisschen zusammen.“ Vielleicht, so der Gedanke, würde Jesus genau das sagen, wenn er heute an der Weser entlangkäme. Nicht fragen, woher jemand kommt, sondern dafür sorgen, dass noch ein Platz frei wird.
„Dieser Satz ist bei mir hängen geblieben“, meinte eine Besucherin nach dem Gottesdienst. Und ein anderer Besucher brachte die Stimmung ganz einfach auf den Punkt: „So kann Kirche gerne öfter sein.“
Auch die Weser selbst wurde zum Bild: Wie Wasser immer weiterfließt, so kennt auch Gottes Liebe keine Grenzen. Sie fließt von Mensch zu Mensch, von Land zu Land, von der Weser bis nach Afrika – und wieder zurück.
Fröhliche Lieder, Gemeinschaft, sommerliches Wetter und viele gute Begegnungen machten „Afrika an der Weser“ zu einem Gottesdienst, der noch eine Weile nachklingen wird.
Und vielleicht war genau das an diesem Vormittag zu spüren: Gottes Welt ist groß und bunt – und an seinem Tisch ist Platz für alle.